Bauen in der Gemeinschaft
In einer Baugemeinschaft schließen sich mehrere bauwillige Haushalte zusammen, um gemeinsam ein Gebäude zu planen, zu bauen und später zu bewohnen. Für die Realisierung des Projekts wurde die Baugemeinschaft Sophie Charlotte eGbR gegründet. Nach Fertigstellung des Projekts wird sie in eine Wohnungseigentümergemeinschaft (WEG) überführt, das Gesamtprojekt in Teileigentum aufgeteilt, wobei der Bestandsbau vermutlich als Sondereigentum erhalten bleibt. Pro.b begleitet Baugemeinschaften seit über 30 Jahren mit umfassender Erfahrung in Planung, Organisation und Umsetzung.
Warum in einer Baugemeinschaft bauen?
Kostenersparnis
& Transparenz
Gemeinsam zu bauen reduziert die Kosten deutlich. Alle Ausgaben sind offen einsehbar und nachvollziehbar.
Individuell Bauen
statt Kaufen
Als Bauherr gestalten Sie Ihre Wohnung nach eigenen Vorstellungen – von Grundrissvarianten bis zur Materialwahl und Austattung.
Architektur
& Gemeinschaft
Architektonische Qualität und nachbarschaftliche Räume schaffen ein lebenswertes Wohnumfeld.
Mitbestimmen
& Mitgestalten
Entscheidungen werden gemeinschaftlich getroffen. Aktive Beteiligung durch Arbeitsgruppen und Gesellschaftertreffen.
Lebendige
Nachbarschaft
Gemeinsames Planen und Bauen fördert das Entstehen einer starken Nachbarschaft, schon vor dem Einzug.
Individuell bauen, Kosten transparent einsehen und
von Gemeinschaft profitieren – mit hochwertiger Architektur, Mitspracherecht und klar strukturierten Prozessen.
Wie funktioniert eine Baugemeinschaft?
Eine Baugemeinschaft ist eine Gruppe von Menschen, die gemeinsam ein Wohnhaus entwickelt, baut und später bewohnt. Grundlage dafür ist ein Gesellschaftervertrag, der Finanzierung, Entscheidungsprozesse und Verantwortlichkeiten regelt.
Als Mitglied sind Sie BauherrIn: Das bedeutet volle Transparenz im Bauprozess, echte Mitbestimmung sowie die Beteiligung am gemeinsamen Risiko. Sie bauen Ihre Wohnung selbst – statt sie schlüsselfertig zu kaufen.
Damit ein solches Projekt gelingt, übernimmt die Projektsteuerung die Rolle des Organisators und Vertreters der Bauherren. Sie plant, koordiniert und begleitet das Gesamtvorhaben von der ersten Idee bis zur Schlüsselübergabe. Ihre Aufgaben umfassen Organisation, Beratung, Ausschreibungen, Vertragsmanagement, Qualitätssicherung sowie Kosten- und Terminkontrolle.
So entsteht ein strukturierter Prozess, der allen Beteiligten Sicherheit gibt: Die Mitglieder gestalten ihre Wohnungen individuell mit, während die Projektsteuerung klare Abläufe und Verlässlichkeit gewährleistet.
Das Ergebnis ist mehr als ein Haus: eine lebendige Nachbarschaft, die schon im Planungsprozess zusammenwächst und ein starkes Fundament für das spätere Zusammenleben bildet.
Organisatorischer Rahmen
- Gesellschaftersitzungen finden etwa einmal pro Monat statt. Hier werden Baufortschritte vorgestellt, wichtige Entscheidungen getroffen und regelmäßig Kostenberichte präsentiert. Jede Wohnung hat eine Stimme, die Beschlüsse werden meist mit 2/3-Mehrheit gefasst.
- Arbeitsgruppen kümmern sich um spezielle Themen wie Garten, Fahrradstellplätze, Photovoltaikanlagen oder Gestaltung des Gemeinschaftsraums. Dort bringen die Mitglieder ihre Ideen ein und bereiten Entscheidungen für die große Runde vor.
- Die Wohnungsliste ist das zentrale Steuerungsinstrument: Sie zeigt Lage, Größe, Bewertung und kalkulierte Kosten jeder Wohnung und bildet die Grundlage für die Kostenaufteilung innerhalb der Gemeinschaft.
- Der Zahlungsplan legt fest, in welchem Bau- und Planungsstadium Beträge fällig werden. So behalten alle Mitglieder und die finanzierenden Banken den Überblick über Liquidität und Finanzierungsbedarf.
- Eine transparente Buchhaltung ermöglicht, dass alle Mitglieder jederzeit nachvollziehen können, wie die Gemeinschaftsgelder verwendet werden.
6 Schritte zur
Mitgliedschaft in der Baugemeinschaft
Der Weg in die Baugemeinschaft ist klar strukturiert.
In sechs Schritten werden Sie vom ersten Interesse bis zur verbindlichen Mitgliedschaft begleitet.
1. Informieren & Unterlagen prüfen
Lesen Sie Exposé, Wohnungsliste, Baubeschreibung, Gesellschaftsvertrag und Zahlungsplan gründlich durch. Zusätzlich bieten wir monatliche Infoveranstaltungen sowie individuelle Beratungsgespräche mit der Projektsteuerung und Planung an.
2. Reservierungsanfrage
Erstellen Sie über das Formular eine Reservierungsanfrage oder kontaktieren Sie uns andereweitig.
3. Reservierungsbestätigung
Nach Prüfung Ihrer Anfrage erhalten Sie eine Rückmeldung. Ihre Wunschwohnung wird für 14 Tage unverbindlich für Sie reserviert. Innerhalb dieses Zeitraums können Sie die Reservierung durch Zahlung des Eintrittsgeldes in eine Belegung umwandeln.
4. Prüfung des vorhandenen Eigenkapitals
Der Grundstückskauf soll über Eigenkapital der Gesellschafter und Privatkredite erfolgen, ggf. ergänzt durch ein Bankdarlehen. Jeder Gesellschafter muss dazu bis zum 25.01.26 ca. 30% der kalkulierten Kosten für seine Wohnung aus Eigenkapital auf das Konto der Baugemeinschaft einzahlen. Ausreichend Eigenkapital ist daher Voraussetzung für einen Beitritt zur Baugemeinschaft.
5. Eintrittsgeld überweisen
Mit der Überweisung des Eintrittsgeldes wird Ihre Wohnung endgültig für Sie belegt. Ab dann nehmen Sie an den Gesellschaftersitzungen teil.
6. Beurkundung Gesellschaftsvertrag
/ Notarieller Beitritt zur Gesellschaft
Am 12.Januar ist die Registeranmeldung der GbR und die Beurkundung des Gesellschaftsvertrags geplant. Nach diesem Termin erfolgt der Beitritt über eine notariell beglaubigte Beitrittsvereinbarung.